Vorsorgliche Infektionsschutzmaßnahmen in zwei Sindelfinger KiTas, Anschlussunter-bringung für Geflüchtete wird unter Quarantäne gestellt

Um eine mögliche Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, hat die Stadt Sindelfingen vorsorgliche Infektionsschutzmaßnahmen in der KiTa Grünäcker und der KiTa Kleines Zelgle getroffen. Zudem muss die Anschlussunterbringung für Geflüchtete in der Nüssstraße unter Quarantäne gestellt werden.

Anschlussunterbringung für Geflüchtete in der Nüssstraße unter Quarantäne gestellt

Aufgrund von Infektionsfällen mit dem Corona-Virus wurden die Bewohnerinnen und Bewohner in der Anschlussunterbringung für Geflüchtete in der Nüssstraße unter Quarantäne gestellt.

Vorsorgliche Infektionsschutzmaßnahmen in zwei Sindelfinger KiTas

Aufgrund eines begründeten Corona-Verdachtsfalls schließt die Stadt Sindelfingen zum Schutz der Kinder und Mitarbeitenden vorsorglich am Montag, den 14. September 2020 die Ganztagesgruppe der KiTa Grünäcker.

In der KiTa Kleines Zelgle wird zudem eine Gruppe von den anderen Gruppen isoliert. Diese rein vorsorgliche Maßnahme erfolgt aufgrund eines begründeten Verdachtsfalls im Umfeld der KiTa.

Die Testergebnisse für die Verdachtsfälle stehen noch aus – sobald die Ergebnisse vorliegen, werden die Eltern über die nächsten Schritte informiert.

„Wir hoffen, dass sich die Verdachtsfälle als unbegründet erweisen und wünschen den infizierten Personen eine baldige Genesung. Generell ist die Infektionslage mit den zahlreichen Reiserückkehrern nach den Sommerferien wieder angespannter. Unser aller Ziel ist es, möglichst wieder zur Normalität zurückzukehren. Damit wir im Herbst nicht noch stärkere Einschränkungen erfahren müssen, liegt es daher an uns allen, achtsam zu bleiben und uns und andere zu schützen“, so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.

Roland Narr, operativen Leiter des Krisenstabs: „Eine dynamische Infektionslage wird unseren Alltag noch eine ganze Weile prägen. Uns ist bewusst, dass insbesondere Maßnahmen wie die Isolation von Gruppen, Schließungen und Teilschließungen von KiTas eine große Herausforderung für die Eltern und Familien bedeuten – das haben die vergangenen Monate mehr als deutlich gezeigt. In diesen Zeiten müssen wir dennoch einen gangbaren Weg finden zwischen den Betreuungsbedürfnissen der Familien in Sindelfingen und den erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Dabei gilt nach wie vor: Der Infektionsschutz hat oberste Priorität und wir haben uns bereits vor Wochen entschlossen, unsere Kitas grundsätzlich bei begründeten Verdachtsfällen vorsorglich zu schließen.“

Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer äußert sich in einem Video zur aktuellen Situation

#Sindelfingenhältzusammen – Aktion „Sindelfinger Alltagshelden“ beendet, Helfergeschichten wirken fort

Um das außergewöhnliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern im Corona-Alltag zu würdigen, hatten die Stadt Sindelfingen, die evangelische Gesamtkirchengemeinde und die Bürgerstiftung Sindelfingen die Aktion „Sindelfinger Alltagshelden“ ins Leben gerufen. Während der vergangenen Wochen wurden stellvertretend zahlreiche Heldinnen und Helden des Corona-Alltags gekürt. Die Aktion ist nun beendet, die Helfergeschichten wirken fort.

Sindelfinger Alltagshelden Amelie und Philipp Schmid
Sindelfinger Alltagshelden Dr. Roland Steiner und Corinna Steiner

Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer: „Das Engagement so vieler Sindelfingerinnen und Sindelfinger während der Hochphase der Corona-Krise war wirklich außergewöhnlich und es war uns wichtig, diesen Einsatz auch zu würdigen. Deshalb haben wir gemeinsam mit der evangelischen Gesamtkirchengemeinde und der Bürgerstiftung Sindelfingen die Aktion ‚Sindelfinger Alltagshelden‘ ins Leben gerufen. Die vielen großen und kleinen Helfergeschichten, die uns daraufhin erreicht haben, sind mir in sehr guter Erinnerung geblieben: Sie zeigen einmal mehr, dass sich die Bürgerinnen und Bürger auch in schwierigen Zeiten aufeinander verlassen können.“

Die Stadtverwaltung haben viele Geschichten einzelner Alltagsheldinnen und -helden erreicht, wie etwa die der Geschwister Amelie und Philipp Schmid, die ein älteres Ehepaar aus der Nachbarschaft trotz Abi- und Uni-Stress tatkräftig bei alltäglichen Erledigungen unterstützen – aber auch zahlreiche Hinweise auf den außergewöhnlichen Einsatz von Bevölkerungsgruppen, die während der vergangenen Wochen besonders gefordert waren.

„Dazu gehören die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sindelfinger Krankenhauses, beispielsweise Dr. Roland Steiner und Corinna Steiner, die sich besonders auf der Intensivstation eingesetzt hat. Dazu gehören die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einzelhandel, die die massiven Veränderungen in den Geschäften umsetzen und vermitteln mussten. Dazu gehören Journalistinnen und Journalisten, die uns unermüdlich über die neuesten Entwicklungen informiert haben. Dazu gehören aber auch unsere kleinen Sindelfingerinnen und Sindelfinger und ihre Eltern, die nach der notwendigen Schließung von Schulen, KiTas und Spielplätzen Durchhaltevermögen bewiesen und gemeinsam kreative Ideen für Spiel und Spaß zu Hause entwickelt haben,“ so Dr. Joachim Schmidt von der Bürgerstiftung Sindelfingen.

Jens Junginger, geschäftsführender Pfarrer der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde: „Es sind Zeiten wie diese, die uns einiges abverlangen, aber auch zum Guten beitragen und uns zusammenführen. Danke dafür. Der Einsatz, die Umsicht und die gegenseitige Unterstützung mögen nachhaltig wirksam sein. Der Solidarität gehört die Zukunft, mehr denn je.“

Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer ergänzt: „Auch wenn wir unsere Aktion ‚Sindelfinger Alltagshelden‘ nun abschließen, schreiben sich die Helfergeschichten unserer Alltagsheldinnen und -helden fort. Die Corona-Lage ist weiterhin dynamisch, trotz aktuell geringer Fallzahlen in Sindelfingen kann es immer wieder zu Ausbrüchen kommen. Es sind die kleinen Taten, mit denen jede und jeder Einzelne im alltäglichen Miteinander dazu beiträgt, dass sich das Virus nicht wieder vermehrt ausbreitet – indem wir achtsam bleiben und uns gegenseitig schützen.“

Eine Zusammenstellung aktueller Informationen ist auf der städtischen Webseite unter www.sindelfingen.de/corona zu finden. Auf www.sindelfingenhaeltzusammen.de werden verschiedene Angebote und Initiativen vorgestellt.

Die Corona-Verordnung des Landes finden Sie auf der Webseite der Landesregierung www.baden-wuerttemberg.de

Die Stadt Sindelfingen hat eine Hotline eingerichtet, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr allgemeine Fragen zum Thema Corona in Sindelfingen beantworten. Sie ist erreichbar unter folgenden Nummern: 07031 / 94-611 oder 94-621.

In den Sommerferien im Zeitraum vom 03. August bis zum 13. September 2020 ist die Hotline von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 9 und 15 Uhr erreichbar.

Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an die Corona-Hotline des Landkreises Böblingen. Sie ist Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 07031 / 663 3500 erreichbar.

In Sindelfingen ist die Zentrale Corona-Ambulanz in Betrieb gegangen. Sie ist von Montag bis Sonntag, an 7 Tagen die Woche, geöffnet. Die Terminvergabe erfolgt über den Hausarzt bzw. am Wochenende über den Notfalldienst. An Wochenenden, wenn die Hausärzte telefonisch nicht erreichbar sind, wenden sich die Patienten an die Notfallpraxen in den Krankenhäusern bzw. die Nummer 116 117. Von dort kann ebenfalls die Weiterleitung an die Corona-Ambulanz erfolgen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten

–     des Landratsamts Böblingen – www.lrabb.de

–     des Robert Koch Instituts – www.rki.de/covid-19

–     des Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg – www.gesundheitsamt-bw.de

–     des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg –

www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de

–     des Bundesministeriums für Gesundheit – www.zusammengegencorona.de

–     der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung –

www.infektionsschutz.de/coronavirus/

Betrieb des Sindelfinger Freibads unter Auflagen geht in die nächste Phase – Verfügbare Plätze deutlich erhöht, Zeitfenster angepasst, Online-Bezahlung möglich

Nachdem das Sindelfinger Freibad seit dem 8. Juni unter Auflagen wieder den Badebetrieb aufgenommen hat, haben rund 16.000 Badegäste das Bad besucht. Mit einer Anpassung der Zeitfenster und deutlich mehr „Badeplätzen“ geht die Stadt nun in die zweite Phase. Die gebuchten Zeitfenster können nun online bezahlt werden.

Bereits vor drei Wochen hat das Sindelfinger Freibad unter Auflagen den öffentlichen Badebetrieb aufgenommen. Um einen reibungslosen Betrieb unter Corona-Bedingungen zu gewährleisten, wurde die Besucherzahl zunächst auf 100 Personen pro buchbarem Zeitfenster beschränkt, seither fährt die Stadt die Kapazität schrittweise hoch.

Seit dem 9. Juli gelten nun die folgenden Zeitfenster mit deutlich erhöhten Besucherzahlen:

Slot 1: 7.00 Uhr bis 9.30 Uhr – 600 Personen

Slot 2: 10.00 Uhr bis 14.30 Uhr – 1.000 Personen

Slot 3: 15.00 Uhr bis 19.30 Uhr – 1.000 Personen

Es gelten weiterhin Corona-bedingte Hygiene-, Abstands- und Verhaltensregeln.

Die Zeitfenster buchen die Badegäste vorab online unter http://www.badezentrum.de/shop. Seit Anfang der Woche ist eine Online-Bezahlung der Tickets möglich: Am Ende des Bestellprozesses kann mit Giropay, Paydirekt oder per Kreditkarte bezahlt werden. Alternativ stehen noch die Bezahlung vor Ort über eine Wertguthabenkarte oder die Acitc Fitness Mitgliedschaft zu Verfügung.

Für Bürgerinnen und Bürger ohne Online-Zugang steht von Montag bis Freitag, 9 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 07031 860 20 ein telefonischer Buchungsservice zur Verfügung. Auch allgemeine Fragen und Infos können in dieser Zeit beantwortet werden.

KiTa Spitzholz vorsorglich am 7.Juli aufgrund eines Corona-Verdachts geschlossen

Die Stadt Sindelfingen hat die KiTa Spitzholz vorsorglich am Dienstag, den 7. Juli aufgrund eines Corona-Verdachts geschlossen.

Die Sindelfinger KiTa Spitzholz bleibt vorsorglich am Dienstag, den 7. Juli aufgrund eines Corona-Verdachts geschlossen. Die Stadt informiert über das weitere Vorgehen.

„Es handelt sich bei der Schließung der KiTa Spitzholz um eine vorsorgliche Maßnahme, da wir eine mögliche Weiterverbreitung der Infektion ausschließen möchten. Der Schutz der Bevölkerung hat für uns die oberste Priorität, wir treffen daher alle Maßnahmen, die in diesem Zusammenhang notwendig sind“, so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.

Eine Zusammenstellung aktueller Informationen ist auf der städtischen Webseite unter www.sindelfingen.de/corona zu finden.

Die Corona-Verordnung des Landes finden Sie auf der Webseite der Landesregierung www.baden-wuerttemberg.de
Die Stadt Sindelfingen hat eine Hotline eingerichtet, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr allgemeine Fragen zum Thema Corona in Sindelfingen beantworten. Sie ist erreichbar unter folgenden drei Nummern: 07031 / 94-611 oder 94-621.

Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an die Corona-Hotline des Landkreises Böblingen. Sie ist Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 07031 / 663 3500 erreichbar.

In Sindelfingen ist die Zentrale Corona-Ambulanz in Betrieb gegangen. Sie ist von Montag bis Sonntag, an 7 Tagen die Woche, geöffnet. Die Terminvergabe erfolgt über den Hausarzt bzw. am Wochenende über den Notfalldienst. An Wochenenden, wenn die Hausärzte telefonisch nicht erreichbar sind, wenden sich die Patienten an die Notfallpraxen in den Krankenhäusern bzw. die Nummer 116 117. Von dort kann ebenfalls die Weiterleitung an die Corona-Ambulanz erfolgen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten
–        des Landratsamts Böblingen – www.lrabb.de
–        des Robert Koch Instituts – www.rki.de/covid-19
–        des Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg – www.gesundheitsamt-bw.de
–        des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg –
www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de
–        des Bundesministeriums für Gesundheit – www.zusammengegencorona.de
–        der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung –
www.infektionsschutz.de/coronavirus/

Sommerferienprogramme trotz Corona-Beschränkungen – Stadt freut sich über breites Angebot für Kinder und Jugendliche im Sommer

Trotz der Beschränkungen durch die Vorgaben der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie finden auch in diesem Sommer Ferienfreizeiten von rund 30 Anbietern in Sindelfingen statt. Die Stadt freut sich über das breite Angebot.

Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer: „Wir freuen uns sehr, dass es für die Kinder und Jugendlichen in Sindelfingen nach Monaten der Einschränkungen auch in diesem Jahr Sommerferienprogramme geben wird. Zahlreiche Familien sind in den vergangenen Monaten aufgrund der Schließungen von KiTas und Schulen an ihre Grenzen gekommen, wenn es um die Vereinbarkeit von Job und Familie geht. Umso wichtiger ist es, dass es ein verlässliches Angebot zur Ferienbetreuung gibt. Deshalb stehen wir bereits seit Monaten in engem Austausch mit den Akteuren. Wir danken dem Stadtjugendring und allen Anbietern, die intensiv an Konzepten gearbeitet haben, um die Sommerferienprogramme auch 2020 zu ermöglichen.“

Am Freitag, den 26.06.2020 wurde eine neue Corona-Verordnung für Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit veröffentlicht, die seit dem 01.07.2020 gilt. Erstmalig ist damit eine gute Basis für konkrete Planungen für Sommerferienprogramme gegeben.

Insgesamt rund 30 Anbieter bieten Stand heute abwechslungsreichen Sommerspaß für Kinder und Jugendliche. Anmeldungen für einen Großteil der Angebote sind ab dem 6. Juni auf www.ferien-sifi.de möglich. Einige Anbieter nutzen auch ihr eigenes Webangebot.

Sindelfinger Spielmobil wieder unterwegs „Mobile Spielplätze“ unter Berücksichtigung aller wichtigen Hygiene- und Abstandsregeln

Lange Zeit stand das knallgrüne Spielmobil des Stadtjugendrings coronabedingt in der Garage. Nun können Britta Hoss und Petra Faltinat endlich wieder Spielspaß in das Stadtgebiet bringen. Mit einem Konzept, das alle wichtigen Hygiene- und Abstandsregeln berücksichtigt, gibt es jeden Mittwoch, Donnerstag und Freitag „mobile Spielplätze“ in Sindelfingen.

Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer freut sich mit den Kindern und den Betreibern des Spielmobiles: „Insbesondere für unsere Jüngsten hat die Corona-Krise viele Einschränkungen mit sich gebracht. Wochenlang fielen der KiTa- oder Schulbesuch, der Nachmittag auf dem Spielplatz oder der Treff mit Freunden aus. Auch das Spielmobil musste pausieren. Umso mehr freut es mich, dass die Kinder nun wieder mehr Normalität erfahren und nach Öffnung der Spielplätze, KiTas und Schulen nun auch das Spielmobil wieder unterwegs ist. Mein Dank gilt dem Stadtjugendring, der sich Aktionen und Spiele unter Einhaltung aller wichtigen Hygiene- und Abstandsregeln ausgedacht hat. Ich wünsche allen Kindern viel Spaß beim Spielen!“

Mit seinem Konzept „mobile Spielplätze“ ist das Spielmobil bei gutem Wetter jeden Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils von 14.30 bis 17.30 Uhr unterwegs. Alle Termine finden Interessierte unter www.spielmobil-sindelfingen.de. Anders als vor der Corona-Krise ist das Spielmobil an jedem Tag an einem anderen Ort um bis zu den Sommerferien in möglichst vielen Stadtteilen Kindern Freude zu bringen. Und noch etwas ist anders: Das Spielmobil hat sein Angebot corona-konform umgestellt und bindet Hygiene- und Abstandsregeln spielerisch ein.

Britta Hoss und Petra Faltinat, die mit dem grünen Spielmobil unterwegs sind, freuen sich bereits sehr: „Uns ist es wichtig, dass die Kinder nach dieser schwierigen Phase wieder möglichst viel Normalität erleben können. Dabei liegt uns natürlich die Gesundheit am Herzen und wir haben uns zahlreiche tolle Spiele ausgedacht, bei denen man die Abstandsregeln spielerisch mit einbinden kann.“

Besuch des Sindelfinger Freibads: telefonischer Buchungsservice für Bürgerinnen und Bürger ohne Online-Zugang eingerichtet

Am 8. Juni hat das Sindelfinger Freibad unter Auflagen den öffentlichen Badebetrieb aufgenommen – unter anderem muss aus Gründen des Infektionsschutzes jeder Badegast vorab ein Zeitfenster für den Schwimmbadbesuch buchen. Die Buchung erfolgt online – für Bürgerinnen und Bürger ohne Online-Zugang ist nun ein telefonischer Buchungsservice eingerichtet.

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„Der Wetterbericht kündigt für die kommenden Wochen herrliches Wetter an, umso mehr steigt die Lust schwimmen zu gehen. Nach Anpassung der Rechtsgrundlage der Landesregierung haben wir die Öffnung des Sindelfinger Freibads in kürzester Zeit umgesetzt. Dazu gehörte auch ein Online-Buchungssystem, über das die Badegäste ein Zeitfenster für ihren Badbesuch reservieren können – so vermeiden wir größere Ansammlungen im Bad.

In den letzten zwei Wochen sind vermehrt Bürgerinnen und Bürger mit der Bitte an uns herangetreten, auch eine Buchungsvariante für badebegeisterte Sindelfinger ohne Online-Zugang zu schaffen. Daraufhin haben wir einen Telefonservice im Badezentrum eingerichtet, an den sich Bürgerinnen und Bürger montags von 9 bis 16 Uhr wenden können und Unterstützung bei der Buchung bekommen. Ich freue mich, dass damit pünktlich zum Sommeranfang auch weniger online-affine Mitbürgerinnen und Mitbürger unkompliziert ihren Badbesuch planen können,“ sagt Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.

Ab dem kommenden Montag steht der Buchungsservice jeweils montags von 9 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 07031 860 20 zur Verfügung. Es können nach Verfügbarkeit Tickets für die jeweils laufende Woche bis inklusive Mittwoch der darauffolgenden Woche gebucht werden, der Eintritt wird dann beim Freibadbesuch an der Kasse entrichtet.
Darüber hinaus stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Badezentrums unter der Woche unter der Rufnummer 07031 860 20 gerne für Fragen zur Verfügung. Online können Zeitfenster wie bisher unter www.badezentrum.de/tickets gebucht werden.

Zur Auswahl stehen die folgenden Zeitfenster:
–        Slot 1: 07:00-09:00 Uhr („Frühschwimmer-Slot“)
–        Slot 2: 09:30-12:30 Uhr
–        Slot 3: 13:00-16:00 Uhr
–        Slot 4: 16:30-19:30 Uhr

Der Eintritt wird wie gewohnt an der Freibadkasse bezahlt.

Eine Zusammenstellung aktueller Informationen ist auf der städtischen Webseite unter www.sindelfingen.de/corona zu finden. Auf www.sindelfingenhaeltzusammen.de werden verschiedene Angebote und Initiativen vorgestellt.

Die Corona-Verordnung des Landes finden Sie auf der Webseite der Landesregierung www.baden-wuerttemberg.de

Die Stadt Sindelfingen hat eine Hotline eingerichtet, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbei-ter der Stadtverwaltung von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr allgemeine Fragen zum Thema Corona in Sindelfingen beantworten. Sie ist erreichbar unter folgenden drei Nummern: 07031 / 94-611 oder 94-618 oder 94-621.

Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an die Corona-Hotline des Landkreises Böblin-gen. Sie ist Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 07031 / 663 3500 erreichbar.

In Sindelfingen ist die Zentrale Corona-Ambulanz in Betrieb gegangen. Sie ist von Mon-tag bis Sonntag, an 7 Tagen die Woche, geöffnet. Die Terminvergabe erfolgt über den Hausarzt bzw. am Wochenende über den Notfalldienst. An Wochenenden, wenn die Hausärzte telefonisch nicht erreichbar sind, wenden sich die Patienten an die Notfallpraxen in den Krankenhäusern bzw. die Nummer 116 117. Von dort kann ebenfalls die Weiterleitung an die Corona-Ambulanz erfolgen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten
–        des Landratsamts Böblingen – www.lrabb.de
–        des Robert Koch Instituts – www.rki.de/covid-19
–        des Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg – www.gesundheitsamt-bw.de
–        des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg –
www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de
–        des Bundesministeriums für Gesundheit – www.zusammengegencorona.de
–        der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung –
www.infektionsschutz.de/coronavirus/

#Sindelfingenhältzusammen – Sindelfinger Alltagshelden: Einsatz von Bürgerinnen und Bürgern im Corona-Alltag würdigen

Um das außergewöhnliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern im Corona-Alltag zu würdigen, haben die Stadt Sindelfingen, die evangelische Gesamtkirchengemeinde und die Bürgerstiftung Sindelfingen die Aktion „Sindelfinger Alltagshelden“ ins Leben gerufen. Seither gehen zahlreiche Vorschläge für Heldinnen und Helden des Corona-Alltags bei der Stadtverwaltung ein. Stellvertretend werden weitere Alltagshelden gekürt.

Gertrud Merz und Sophie Herrmann
Masoumeh Farhangi
Margot Uhel / Ulrike Pflieger-Lehmann

Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer: „Hinter uns liegen Wochen der Entbehrung und Einschränkung – für viele Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die Risikogruppen, wurde der Alltag zur Herausforderung. Da stellen sich plötzlich Fragen wie: Wie erledige ich Einkäufe, wo ich doch zu Hause bleiben soll? Wer unterstützt mich bei anderen alltäglichen Erledigungen? Oder: Wie halte ich Kontakt zu meinen Liebsten? Um diese und viele andere Herausforderungen zu meistern, haben sich zahlreiche Sindelfingerinnen und Sindelfinger kreative Lösungen überlegt, sich zusammengetan und unterstützt, wo es nur ging.“

Mit der Aktion „Alltagshelden“ hatten die Stadt Sindelfingen, die evangelische Gesamtkirchengemeinde und die Bürgerstiftung Sindelfingen Ende April dazu aufgerufen, Heldinnen und Helden des Corona-Alltags an die Stadtverwaltung zu melden. „Das Engagement so vieler Sindelfingerinnen und Sindelfinger während der Corona-Zeit war wirklich außergewöhnlich – den Einsatz wollen wir mit der Aktion ‚Alltagshelden‘ würdigen und zeigen, wie großartig der Zusammenhalt in der Stadtgesellschaft ist,“ so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.

Stellvertretend für Personen, die sich in der Corona-Krise besonders engagieren, würdigen die Stadt Sindelfingen, die evangelische Gesamtkirchengemeinde und die Bürgerstiftung Sindelfingen in dieser Woche die Alltagshelden:

Karin Hebrank-Beuttler

…die seit Wochen Masken in fröhlichen Farben für Familie und Nachbarn näht. Darüber hinaus unterstützt sie aktiv beliebte Traditionsveranstaltungen wie den Maichinger Weihnachtsmarkt.

Sophie Herrmann und Gertrud Merz

…die den Kindern der KiTa Aibachgrund virtuelle Trommelworkshops und angeleitetes Turnen von zu Hause ermöglicht haben: Weil Webcams ausverkauft waren, haben Sophie Herrmann (90 Jahre) und Gertrud Merz (über 80 Jahre) die Initiative ergriffen und eine Webcam zur Verfügung gestellt.

Masoumeh Farhangi

…die sich im Sozialdienst muslimischer Frauen e.V. engagiert und dort zwei Tagen die Woche ehrenamtlich die Kinderturngruppe im Inseltreff Eichholz betreut. Gemeinsam mit anderen Vereinsmitgliedern hat sie zahlreiche Masken im Rahmen der Aktion „Sindelfingen näht für Sindelfingen“ genäht. Die Masken wurden dann an die Stadt Sindelfingen übergeben. Darüber hinaus hat Frau Farhangi Masken für ihre Familie und die Kolleginnen aus der KiTa Stelle – Roter Berg genäht.

Margot Uhel

…die maßgeblich dazu beiträgt, dass in der Stiftstraße jeden Montag belegte Brötchen, Kaffee und Kuchen an bedürftige Mitbürgerinnen und Mitbürger ausgegeben werden können. Zur Freude aller, kommt Frau Uhel immer wieder mit großen Blechen voll selbstgebackenem Kuchen vorbei.

Ulrike Pflieger-Lehmann

…die ihre 92-jährige Nachbarin seit vielen Monaten und ganz besonders in der Corona-Zeit durch Einkäufe, Botengänge aller Art und viele aufmunternde Gespräche unterstützt. Da diese allein im Haus wohnt und auf Hilfe angewiesen ist, ist sie Frau Pflieger-Lehman außerordentlich dankbar.

Sonja Marquardt und Frank Hitt

…die ihrer Nachbarin Dietlinde Leonhardt (82 Jahre) im Corona-Alltag und darüber hinaus unter die Arme greifen – sei es mit Einkäufen auf dem Wochenmarkt, Besorgungen in der Apotheke oder anderen Erledigungen, für die Frau Leonhardt das Haus verlassen müsste.

„Von den kleinen und großen Helfergeschichten in Sindelfingen zu hören und zu lesen, beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue. Allen Alltagshelden möchte ich auch im Namen der evangelischen Gesamtkirchengemeinde und der Bürgerstiftung Sindelfingen danke sagen!

Ich danke auch den Bürgerinnen und Bürgern, die uns diese Geschichten übermitteln und dabei helfen, das Engagement unserer Alltagshelden sichtbar zu machen“, sagt Oberbürgermeister Dr. Vöhringer.

Eine Zusammenstellung aktueller Informationen ist auf der städtischen Webseite unter www.sindelfingen.de/corona zu finden. Auf www.sindelfingenhaeltzusammen.de werden verschiedene Angebote und Initiativen vorgestellt.

Die Corona-Verordnung des Landes finden Sie auf der Webseite der Landesregierung www.baden-wuerttemberg.de

Die Stadt Sindelfingen hat eine Hotline eingerichtet, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr allgemeine Fragen zum Thema Corona in Sindelfingen beantworten. Sie ist erreichbar unter folgenden drei Nummern: 07031 / 94-611 oder 94-618 oder 94-621.

Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an die Corona-Hotline des Landkreises Böblingen. Sie ist Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 07031 / 663 3500 erreichbar.

In Sindelfingen ist die Zentrale Corona-Ambulanz in Betrieb gegangen. Sie ist von Montag bis Sonntag, an 7 Tagen die Woche, geöffnet. Die Terminvergabe erfolgt über den Hausarzt bzw. am Wochenende über den Notfalldienst. An Wochenenden, wenn die Hausärzte telefonisch nicht erreichbar sind, wenden sich die Patienten an die Notfallpraxen in den Krankenhäusern bzw. die Nummer 116 117. Von dort kann ebenfalls die Weiterleitung an die Corona-Ambulanz erfolgen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten

–     des Landratsamts Böblingen – www.lrabb.de

–     des Robert Koch Instituts – www.rki.de/covid-19

–     des Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg – www.gesundheitsamt-bw.de

–     des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg –

www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de

–     des Bundesministeriums für Gesundheit – www.zusammengegencorona.de

–     der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung –

www.infektionsschutz.de/coronavirus/

Weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen: Öffentlicher Betrieb des Sindelfinger Freibads ab 8. Juni unter Auflagen – Online-Reservierung vor dem Badbesuch erforderlich

Mit einer Anpassung der Rechtsgrundlage hat die Landesregierung am 4. Juni Vorgaben für die Öffnung von Bädern und Seen in Baden-Württemberg bekanntgegeben. Die Stadt setzt diese zügig um, bereits am Montag, den 8. Juni, kann das Sindelfinger Freibad den öffentlichen Betrieb aufnehmen – es gelten Corona-bedingte Hygiene-, Abstands- und Verhaltensregeln. Jeder Badegast muss vorab ein Zeitfenster für den Schwimmbadbesuch online buchen, bezahlt wird an der Freibadkasse.

Roland Narr, Leiter des operativen Krisenstabs, freut sich über die weitere Öffnung des Freibads und erläutert im Video die Details.

„Die Wiedereröffnung des Freibads haben wir schon seit einigen Wochen vorbereitet. Nachdem wir bereits ab dem 2. Juni für Vereine und Schwimmkurse öffnen konnten, haben wir jetzt die notwendige rechtliche Grundlage des Landes für den öffentlichen Badebetrieb. Auf dieser Basis treffen wir nun letzte Vorbereitungen. Eine gute Nachricht für die schwimmbegeisterten Bürgerinnen und Bürger: In Sindelfingen können wir bereits ab dem 8. Juni in den öffentlichen Betrieb des Freibads starten – natürlich unter Corona-bedingten Auflagen. Auch der Kiosk im Bad wird im Laufe der Woche unter Berücksichtigung der geltenden Regelungen für die Gastronomie wieder öffnen,“ sagt Bürgermeisterin Dr. Corinna Clemens.

„Wir bitten um Verständnis, dass wir in der aktuellen Situation nicht wie gewohnt in die Freibadsaison starten können. Wir gehen deshalb schrittweise vor: Ab dem 8. Juni können in festgelegten Zeitfenstern zunächst jeweils maximal 100 Badegäste in das Freibad – zwischen den täglich insgesamt vier Zeitslots für unsere Freizeitschwimmer werden die Sanitäranlagen gründlich gereinigt. Die Kapazitäten wollen wir dann – im jeweils rechtlich zulässigen Rahmen – Stück für Stück hochfahren,“ so Roland Narr, operativer Leiter des Krisenstabs.

Im Bad gelten Hygiene-, Abstands- und Verhaltensregeln: So wird beispielsweise die Personenzahl in den Becken beschränkt und die Schwimmerbereiche werden in separate Felder unterteilt; auch in den Duschen und Toiletten wird die Personenzahl begrenzt, die Reinigungsintervalle werden erhöht. Alle Hygiene- und Verhaltensvorgaben werden auch im Bad ausgeschildert.   

Um Ansammlungen in Warteschlangen vor dem Freibad zu vermeiden, müssen Badegäste bereits vor dem Freibad-Besuch ein Zeitfenster buchen, innerhalb dessen sie das Bad nutzen wollen. Christian Keipert, Leiter des Sport- und Bäderamtes, ergänzt: „Die Buchung eines Zeitfensters ist für alle Badegäste erforderlich, also beispielsweise auch für Inhaber von Wertkarten. Dafür haben wir ein Online-System aufgesetzt, über das die Gäste sowohl für sich selbst als auch für Angehörige ihres Haushalts ein Zeitfenster buchen können. Sie erhalten dann ein Ticket, das sie entweder mobil mit dem Handy oder als Ausdruck am Eingang des Freibads einscannen. Die Bezahlung erfolgt wie gewohnt an der Freibad-Kasse, wir planen jedoch künftig auch eine Online-Zahlung zu ermöglichen.“

Bei der Buchung des Zeitfensters hinterlegen die Badegäste online Name, Adresse und Telefonnummer, damit Kontakte wenn notwendig nachvollzogen werden können. Das Buchungssystem ist ab Montag, den 8. Juni, unter www.badezentrum.de/tickets abrufbar. Gebucht werden können die folgenden Zeitfenster:

  • Slot 1: 07:00-09:00 Uhr („Frühschwimmer-Slot“)
  • Slot 2: 09:30-12:30 Uhr
  • Slot 3: 13:00-16:00 Uhr
  • Slot 4: 16:30-19:30 Uhr

„Um die wichtige Arbeit der Vereine zu unterstützen, bieten wir über den öffentlichen Badebetrieb hinaus auch ein Zeitfenster eigens für die Vereine an. Sie können wochentags zwischen 19.45 Uhr und 20.45 Uhr das Freibad für ihr Schwimmtraining nutzen,“ sagt Christian Keipert.