Vorsorgliche Infektionsschutzmaßnahmen in zwei Sindelfinger KiTas, Anschlussunter-bringung für Geflüchtete wird unter Quarantäne gestellt

Um eine mögliche Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, hat die Stadt Sindelfingen vorsorgliche Infektionsschutzmaßnahmen in der KiTa Grünäcker und der KiTa Kleines Zelgle getroffen. Zudem muss die Anschlussunterbringung für Geflüchtete in der Nüssstraße unter Quarantäne gestellt werden.

Anschlussunterbringung für Geflüchtete in der Nüssstraße unter Quarantäne gestellt

Aufgrund von Infektionsfällen mit dem Corona-Virus wurden die Bewohnerinnen und Bewohner in der Anschlussunterbringung für Geflüchtete in der Nüssstraße unter Quarantäne gestellt.

Vorsorgliche Infektionsschutzmaßnahmen in zwei Sindelfinger KiTas

Aufgrund eines begründeten Corona-Verdachtsfalls schließt die Stadt Sindelfingen zum Schutz der Kinder und Mitarbeitenden vorsorglich am Montag, den 14. September 2020 die Ganztagesgruppe der KiTa Grünäcker.

In der KiTa Kleines Zelgle wird zudem eine Gruppe von den anderen Gruppen isoliert. Diese rein vorsorgliche Maßnahme erfolgt aufgrund eines begründeten Verdachtsfalls im Umfeld der KiTa.

Die Testergebnisse für die Verdachtsfälle stehen noch aus – sobald die Ergebnisse vorliegen, werden die Eltern über die nächsten Schritte informiert.

„Wir hoffen, dass sich die Verdachtsfälle als unbegründet erweisen und wünschen den infizierten Personen eine baldige Genesung. Generell ist die Infektionslage mit den zahlreichen Reiserückkehrern nach den Sommerferien wieder angespannter. Unser aller Ziel ist es, möglichst wieder zur Normalität zurückzukehren. Damit wir im Herbst nicht noch stärkere Einschränkungen erfahren müssen, liegt es daher an uns allen, achtsam zu bleiben und uns und andere zu schützen“, so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.

Roland Narr, operativen Leiter des Krisenstabs: „Eine dynamische Infektionslage wird unseren Alltag noch eine ganze Weile prägen. Uns ist bewusst, dass insbesondere Maßnahmen wie die Isolation von Gruppen, Schließungen und Teilschließungen von KiTas eine große Herausforderung für die Eltern und Familien bedeuten – das haben die vergangenen Monate mehr als deutlich gezeigt. In diesen Zeiten müssen wir dennoch einen gangbaren Weg finden zwischen den Betreuungsbedürfnissen der Familien in Sindelfingen und den erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Dabei gilt nach wie vor: Der Infektionsschutz hat oberste Priorität und wir haben uns bereits vor Wochen entschlossen, unsere Kitas grundsätzlich bei begründeten Verdachtsfällen vorsorglich zu schließen.“

Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer äußert sich in einem Video zur aktuellen Situation

KiTa Spitzholz vorsorglich am 7.Juli aufgrund eines Corona-Verdachts geschlossen

Die Stadt Sindelfingen hat die KiTa Spitzholz vorsorglich am Dienstag, den 7. Juli aufgrund eines Corona-Verdachts geschlossen.

Die Sindelfinger KiTa Spitzholz bleibt vorsorglich am Dienstag, den 7. Juli aufgrund eines Corona-Verdachts geschlossen. Die Stadt informiert über das weitere Vorgehen.

„Es handelt sich bei der Schließung der KiTa Spitzholz um eine vorsorgliche Maßnahme, da wir eine mögliche Weiterverbreitung der Infektion ausschließen möchten. Der Schutz der Bevölkerung hat für uns die oberste Priorität, wir treffen daher alle Maßnahmen, die in diesem Zusammenhang notwendig sind“, so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.

Eine Zusammenstellung aktueller Informationen ist auf der städtischen Webseite unter www.sindelfingen.de/corona zu finden.

Die Corona-Verordnung des Landes finden Sie auf der Webseite der Landesregierung www.baden-wuerttemberg.de
Die Stadt Sindelfingen hat eine Hotline eingerichtet, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr allgemeine Fragen zum Thema Corona in Sindelfingen beantworten. Sie ist erreichbar unter folgenden drei Nummern: 07031 / 94-611 oder 94-621.

Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an die Corona-Hotline des Landkreises Böblingen. Sie ist Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 07031 / 663 3500 erreichbar.

In Sindelfingen ist die Zentrale Corona-Ambulanz in Betrieb gegangen. Sie ist von Montag bis Sonntag, an 7 Tagen die Woche, geöffnet. Die Terminvergabe erfolgt über den Hausarzt bzw. am Wochenende über den Notfalldienst. An Wochenenden, wenn die Hausärzte telefonisch nicht erreichbar sind, wenden sich die Patienten an die Notfallpraxen in den Krankenhäusern bzw. die Nummer 116 117. Von dort kann ebenfalls die Weiterleitung an die Corona-Ambulanz erfolgen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten
–        des Landratsamts Böblingen – www.lrabb.de
–        des Robert Koch Instituts – www.rki.de/covid-19
–        des Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg – www.gesundheitsamt-bw.de
–        des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg –
www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de
–        des Bundesministeriums für Gesundheit – www.zusammengegencorona.de
–        der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung –
www.infektionsschutz.de/coronavirus/

Besuch des Sindelfinger Freibads: telefonischer Buchungsservice für Bürgerinnen und Bürger ohne Online-Zugang eingerichtet

Am 8. Juni hat das Sindelfinger Freibad unter Auflagen den öffentlichen Badebetrieb aufgenommen – unter anderem muss aus Gründen des Infektionsschutzes jeder Badegast vorab ein Zeitfenster für den Schwimmbadbesuch buchen. Die Buchung erfolgt online – für Bürgerinnen und Bürger ohne Online-Zugang ist nun ein telefonischer Buchungsservice eingerichtet.

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„Der Wetterbericht kündigt für die kommenden Wochen herrliches Wetter an, umso mehr steigt die Lust schwimmen zu gehen. Nach Anpassung der Rechtsgrundlage der Landesregierung haben wir die Öffnung des Sindelfinger Freibads in kürzester Zeit umgesetzt. Dazu gehörte auch ein Online-Buchungssystem, über das die Badegäste ein Zeitfenster für ihren Badbesuch reservieren können – so vermeiden wir größere Ansammlungen im Bad.

In den letzten zwei Wochen sind vermehrt Bürgerinnen und Bürger mit der Bitte an uns herangetreten, auch eine Buchungsvariante für badebegeisterte Sindelfinger ohne Online-Zugang zu schaffen. Daraufhin haben wir einen Telefonservice im Badezentrum eingerichtet, an den sich Bürgerinnen und Bürger montags von 9 bis 16 Uhr wenden können und Unterstützung bei der Buchung bekommen. Ich freue mich, dass damit pünktlich zum Sommeranfang auch weniger online-affine Mitbürgerinnen und Mitbürger unkompliziert ihren Badbesuch planen können,“ sagt Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.

Ab dem kommenden Montag steht der Buchungsservice jeweils montags von 9 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 07031 860 20 zur Verfügung. Es können nach Verfügbarkeit Tickets für die jeweils laufende Woche bis inklusive Mittwoch der darauffolgenden Woche gebucht werden, der Eintritt wird dann beim Freibadbesuch an der Kasse entrichtet.
Darüber hinaus stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Badezentrums unter der Woche unter der Rufnummer 07031 860 20 gerne für Fragen zur Verfügung. Online können Zeitfenster wie bisher unter www.badezentrum.de/tickets gebucht werden.

Zur Auswahl stehen die folgenden Zeitfenster:
–        Slot 1: 07:00-09:00 Uhr („Frühschwimmer-Slot“)
–        Slot 2: 09:30-12:30 Uhr
–        Slot 3: 13:00-16:00 Uhr
–        Slot 4: 16:30-19:30 Uhr

Der Eintritt wird wie gewohnt an der Freibadkasse bezahlt.

Eine Zusammenstellung aktueller Informationen ist auf der städtischen Webseite unter www.sindelfingen.de/corona zu finden. Auf www.sindelfingenhaeltzusammen.de werden verschiedene Angebote und Initiativen vorgestellt.

Die Corona-Verordnung des Landes finden Sie auf der Webseite der Landesregierung www.baden-wuerttemberg.de

Die Stadt Sindelfingen hat eine Hotline eingerichtet, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbei-ter der Stadtverwaltung von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr allgemeine Fragen zum Thema Corona in Sindelfingen beantworten. Sie ist erreichbar unter folgenden drei Nummern: 07031 / 94-611 oder 94-618 oder 94-621.

Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an die Corona-Hotline des Landkreises Böblin-gen. Sie ist Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 07031 / 663 3500 erreichbar.

In Sindelfingen ist die Zentrale Corona-Ambulanz in Betrieb gegangen. Sie ist von Mon-tag bis Sonntag, an 7 Tagen die Woche, geöffnet. Die Terminvergabe erfolgt über den Hausarzt bzw. am Wochenende über den Notfalldienst. An Wochenenden, wenn die Hausärzte telefonisch nicht erreichbar sind, wenden sich die Patienten an die Notfallpraxen in den Krankenhäusern bzw. die Nummer 116 117. Von dort kann ebenfalls die Weiterleitung an die Corona-Ambulanz erfolgen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten
–        des Landratsamts Böblingen – www.lrabb.de
–        des Robert Koch Instituts – www.rki.de/covid-19
–        des Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg – www.gesundheitsamt-bw.de
–        des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg –
www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de
–        des Bundesministeriums für Gesundheit – www.zusammengegencorona.de
–        der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung –
www.infektionsschutz.de/coronavirus/

#Sindelfingenhältzusammen – Sindelfinger Alltagshelden: Einsatz von Bürgerinnen und Bürgern im Corona-Alltag würdigen

Um das außergewöhnliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern im Corona-Alltag zu würdigen, haben die Stadt Sindelfingen, die evangelische Gesamtkirchengemeinde und die Bürgerstiftung Sindelfingen die Aktion „Sindelfinger Alltagshelden“ ins Leben gerufen. Seither gehen zahlreiche Vorschläge für Heldinnen und Helden des Corona-Alltags bei der Stadtverwaltung ein. Stellvertretend werden weitere Alltagshelden gekürt.

Gertrud Merz und Sophie Herrmann
Masoumeh Farhangi
Margot Uhel / Ulrike Pflieger-Lehmann

Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer: „Hinter uns liegen Wochen der Entbehrung und Einschränkung – für viele Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die Risikogruppen, wurde der Alltag zur Herausforderung. Da stellen sich plötzlich Fragen wie: Wie erledige ich Einkäufe, wo ich doch zu Hause bleiben soll? Wer unterstützt mich bei anderen alltäglichen Erledigungen? Oder: Wie halte ich Kontakt zu meinen Liebsten? Um diese und viele andere Herausforderungen zu meistern, haben sich zahlreiche Sindelfingerinnen und Sindelfinger kreative Lösungen überlegt, sich zusammengetan und unterstützt, wo es nur ging.“

Mit der Aktion „Alltagshelden“ hatten die Stadt Sindelfingen, die evangelische Gesamtkirchengemeinde und die Bürgerstiftung Sindelfingen Ende April dazu aufgerufen, Heldinnen und Helden des Corona-Alltags an die Stadtverwaltung zu melden. „Das Engagement so vieler Sindelfingerinnen und Sindelfinger während der Corona-Zeit war wirklich außergewöhnlich – den Einsatz wollen wir mit der Aktion ‚Alltagshelden‘ würdigen und zeigen, wie großartig der Zusammenhalt in der Stadtgesellschaft ist,“ so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.

Stellvertretend für Personen, die sich in der Corona-Krise besonders engagieren, würdigen die Stadt Sindelfingen, die evangelische Gesamtkirchengemeinde und die Bürgerstiftung Sindelfingen in dieser Woche die Alltagshelden:

Karin Hebrank-Beuttler

…die seit Wochen Masken in fröhlichen Farben für Familie und Nachbarn näht. Darüber hinaus unterstützt sie aktiv beliebte Traditionsveranstaltungen wie den Maichinger Weihnachtsmarkt.

Sophie Herrmann und Gertrud Merz

…die den Kindern der KiTa Aibachgrund virtuelle Trommelworkshops und angeleitetes Turnen von zu Hause ermöglicht haben: Weil Webcams ausverkauft waren, haben Sophie Herrmann (90 Jahre) und Gertrud Merz (über 80 Jahre) die Initiative ergriffen und eine Webcam zur Verfügung gestellt.

Masoumeh Farhangi

…die sich im Sozialdienst muslimischer Frauen e.V. engagiert und dort zwei Tagen die Woche ehrenamtlich die Kinderturngruppe im Inseltreff Eichholz betreut. Gemeinsam mit anderen Vereinsmitgliedern hat sie zahlreiche Masken im Rahmen der Aktion „Sindelfingen näht für Sindelfingen“ genäht. Die Masken wurden dann an die Stadt Sindelfingen übergeben. Darüber hinaus hat Frau Farhangi Masken für ihre Familie und die Kolleginnen aus der KiTa Stelle – Roter Berg genäht.

Margot Uhel

…die maßgeblich dazu beiträgt, dass in der Stiftstraße jeden Montag belegte Brötchen, Kaffee und Kuchen an bedürftige Mitbürgerinnen und Mitbürger ausgegeben werden können. Zur Freude aller, kommt Frau Uhel immer wieder mit großen Blechen voll selbstgebackenem Kuchen vorbei.

Ulrike Pflieger-Lehmann

…die ihre 92-jährige Nachbarin seit vielen Monaten und ganz besonders in der Corona-Zeit durch Einkäufe, Botengänge aller Art und viele aufmunternde Gespräche unterstützt. Da diese allein im Haus wohnt und auf Hilfe angewiesen ist, ist sie Frau Pflieger-Lehman außerordentlich dankbar.

Sonja Marquardt und Frank Hitt

…die ihrer Nachbarin Dietlinde Leonhardt (82 Jahre) im Corona-Alltag und darüber hinaus unter die Arme greifen – sei es mit Einkäufen auf dem Wochenmarkt, Besorgungen in der Apotheke oder anderen Erledigungen, für die Frau Leonhardt das Haus verlassen müsste.

„Von den kleinen und großen Helfergeschichten in Sindelfingen zu hören und zu lesen, beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue. Allen Alltagshelden möchte ich auch im Namen der evangelischen Gesamtkirchengemeinde und der Bürgerstiftung Sindelfingen danke sagen!

Ich danke auch den Bürgerinnen und Bürgern, die uns diese Geschichten übermitteln und dabei helfen, das Engagement unserer Alltagshelden sichtbar zu machen“, sagt Oberbürgermeister Dr. Vöhringer.

Eine Zusammenstellung aktueller Informationen ist auf der städtischen Webseite unter www.sindelfingen.de/corona zu finden. Auf www.sindelfingenhaeltzusammen.de werden verschiedene Angebote und Initiativen vorgestellt.

Die Corona-Verordnung des Landes finden Sie auf der Webseite der Landesregierung www.baden-wuerttemberg.de

Die Stadt Sindelfingen hat eine Hotline eingerichtet, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr allgemeine Fragen zum Thema Corona in Sindelfingen beantworten. Sie ist erreichbar unter folgenden drei Nummern: 07031 / 94-611 oder 94-618 oder 94-621.

Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an die Corona-Hotline des Landkreises Böblingen. Sie ist Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 07031 / 663 3500 erreichbar.

In Sindelfingen ist die Zentrale Corona-Ambulanz in Betrieb gegangen. Sie ist von Montag bis Sonntag, an 7 Tagen die Woche, geöffnet. Die Terminvergabe erfolgt über den Hausarzt bzw. am Wochenende über den Notfalldienst. An Wochenenden, wenn die Hausärzte telefonisch nicht erreichbar sind, wenden sich die Patienten an die Notfallpraxen in den Krankenhäusern bzw. die Nummer 116 117. Von dort kann ebenfalls die Weiterleitung an die Corona-Ambulanz erfolgen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten

–     des Landratsamts Böblingen – www.lrabb.de

–     des Robert Koch Instituts – www.rki.de/covid-19

–     des Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg – www.gesundheitsamt-bw.de

–     des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg –

www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de

–     des Bundesministeriums für Gesundheit – www.zusammengegencorona.de

–     der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung –

www.infektionsschutz.de/coronavirus/

„In Zeiten von Corona…“ – Ein besonderes E-Book der Klasse 5c

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c vom Gymnasium Unterrieden haben sich in den vergangenen Wochen im Deutschunterricht ihrer Klassenlehrerin Rebekka Becker mit all den Veränderungen, die die Coronakrise mit sich bringt, intensiv beschäftigt und ihre Erlebnisse, Erfahrungen und Beobachtungen in unterschiedlichsten Textsorten verarbeitet.

Entstanden sind Texte von hoher Aktualität, die uns einen Blick in die Gefühlswelt der Schülerinnen und Schüler erlauben, wie sie mit dieser außergewöhnlichen Situation umgehen. Nachdenkliche Töne wechseln sich mit humoristischen Beiträgen ab, umgesetzt als Tagebucheinträge, Comics, Gedichte, Interviews, Berichte, Collagen, Steckbriefe und vieles mehr.

Dieses lesenswerte E-Book der Klasse 5c, das sie kostenlos auf http://www.gymnasium-unterrieden.de/ herunterladen können, vereint verschiedenste Perspektiven auf die Coronakrise.

Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer wirbt für Corona-Warn-App: „Ein kleiner Klick für den Einzelnen, eine große Wirkung für unsere Gemeinschaft.“

Die Stadt Sindelfingen spricht sich für die neue Corona-Warn-App aus. Mit Hilfe der Applikation können Kontaktketten in der Corona-Pandemie einfacher nachvollzogen werden. Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer hat die App bereits selbst installiert und appelliert an die Sindelfingerinnen und Sindelfinger: „In den vergangenen Wochen konnten wir glücklicherweise aufgrund des rückläufigen Infektionsgeschehens immer mehr Maßnahmen hinter uns lassen und ein Stück weit zur Normalität zurückkehren. Um auch weiterhin diesen Weg beschreiten zu können, müssen wir mögliche Infektionsketten frühzeitig durchbrechen. Die Corona-Warn-App unterstützt die Gesundheitsämter bei dieser Aufgabe und leistet einen großartigen Beitrag – wenn sie von möglichst vielen Menschen genutzt wird, kann sie lokale Ausbrüche begrenzen. Deshalb bitte ich alle Sindelfingerinnen und Sindelfinger darum mitzumachen: Die Installation der Corona-Warn-App bedeutet für den Einzelnen nur einen kleinen Klick – für unsere Gesellschaft hingegen kann die Wirkung immens sein. Die Corona-Warn-App der Bundesregierung hilft festzustellen, ob Kontakt mit einer infi-zierten Person bestand und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.

Weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen: Öffentlicher Betrieb des Sindelfinger Freibads ab 8. Juni unter Auflagen – Online-Reservierung vor dem Badbesuch erforderlich

Mit einer Anpassung der Rechtsgrundlage hat die Landesregierung am 4. Juni Vorgaben für die Öffnung von Bädern und Seen in Baden-Württemberg bekanntgegeben. Die Stadt setzt diese zügig um, bereits am Montag, den 8. Juni, kann das Sindelfinger Freibad den öffentlichen Betrieb aufnehmen – es gelten Corona-bedingte Hygiene-, Abstands- und Verhaltensregeln. Jeder Badegast muss vorab ein Zeitfenster für den Schwimmbadbesuch online buchen, bezahlt wird an der Freibadkasse.

Roland Narr, Leiter des operativen Krisenstabs, freut sich über die weitere Öffnung des Freibads und erläutert im Video die Details.

„Die Wiedereröffnung des Freibads haben wir schon seit einigen Wochen vorbereitet. Nachdem wir bereits ab dem 2. Juni für Vereine und Schwimmkurse öffnen konnten, haben wir jetzt die notwendige rechtliche Grundlage des Landes für den öffentlichen Badebetrieb. Auf dieser Basis treffen wir nun letzte Vorbereitungen. Eine gute Nachricht für die schwimmbegeisterten Bürgerinnen und Bürger: In Sindelfingen können wir bereits ab dem 8. Juni in den öffentlichen Betrieb des Freibads starten – natürlich unter Corona-bedingten Auflagen. Auch der Kiosk im Bad wird im Laufe der Woche unter Berücksichtigung der geltenden Regelungen für die Gastronomie wieder öffnen,“ sagt Bürgermeisterin Dr. Corinna Clemens.

„Wir bitten um Verständnis, dass wir in der aktuellen Situation nicht wie gewohnt in die Freibadsaison starten können. Wir gehen deshalb schrittweise vor: Ab dem 8. Juni können in festgelegten Zeitfenstern zunächst jeweils maximal 100 Badegäste in das Freibad – zwischen den täglich insgesamt vier Zeitslots für unsere Freizeitschwimmer werden die Sanitäranlagen gründlich gereinigt. Die Kapazitäten wollen wir dann – im jeweils rechtlich zulässigen Rahmen – Stück für Stück hochfahren,“ so Roland Narr, operativer Leiter des Krisenstabs.

Im Bad gelten Hygiene-, Abstands- und Verhaltensregeln: So wird beispielsweise die Personenzahl in den Becken beschränkt und die Schwimmerbereiche werden in separate Felder unterteilt; auch in den Duschen und Toiletten wird die Personenzahl begrenzt, die Reinigungsintervalle werden erhöht. Alle Hygiene- und Verhaltensvorgaben werden auch im Bad ausgeschildert.   

Um Ansammlungen in Warteschlangen vor dem Freibad zu vermeiden, müssen Badegäste bereits vor dem Freibad-Besuch ein Zeitfenster buchen, innerhalb dessen sie das Bad nutzen wollen. Christian Keipert, Leiter des Sport- und Bäderamtes, ergänzt: „Die Buchung eines Zeitfensters ist für alle Badegäste erforderlich, also beispielsweise auch für Inhaber von Wertkarten. Dafür haben wir ein Online-System aufgesetzt, über das die Gäste sowohl für sich selbst als auch für Angehörige ihres Haushalts ein Zeitfenster buchen können. Sie erhalten dann ein Ticket, das sie entweder mobil mit dem Handy oder als Ausdruck am Eingang des Freibads einscannen. Die Bezahlung erfolgt wie gewohnt an der Freibad-Kasse, wir planen jedoch künftig auch eine Online-Zahlung zu ermöglichen.“

Bei der Buchung des Zeitfensters hinterlegen die Badegäste online Name, Adresse und Telefonnummer, damit Kontakte wenn notwendig nachvollzogen werden können. Das Buchungssystem ist ab Montag, den 8. Juni, unter www.badezentrum.de/tickets abrufbar. Gebucht werden können die folgenden Zeitfenster:

  • Slot 1: 07:00-09:00 Uhr („Frühschwimmer-Slot“)
  • Slot 2: 09:30-12:30 Uhr
  • Slot 3: 13:00-16:00 Uhr
  • Slot 4: 16:30-19:30 Uhr

„Um die wichtige Arbeit der Vereine zu unterstützen, bieten wir über den öffentlichen Badebetrieb hinaus auch ein Zeitfenster eigens für die Vereine an. Sie können wochentags zwischen 19.45 Uhr und 20.45 Uhr das Freibad für ihr Schwimmtraining nutzen,“ sagt Christian Keipert.

#Sindelfingenhältzusammen – Sindelfinger Alltagshelden: Erneut Heldinnen und Helden des Corona-Alltags gekürt

Ende April hatten die Stadt Sindelfingen, die evangelische Gesamtkirchengemeinde und die Bürgerstiftung Sindelfingen erstmals dazu aufgerufen, Heldinnen und Helden des Corona-Alltags an die Stadtverwaltung zu melden. Seither sind zahlreiche Vorschläge aus der Stadtgesellschaft eingegangen. Stellvertretend werden weitere Alltagshelden gekürt.

Sindelfinger Alltagshelden Saikshvly Maher und Umut Mehmet Celik
Sindelfinger Alltagshelden Jasminka Meier und Wolfgang Weinhardt

Wie in ganz Deutschland, ist auch in Sindelfingen aktuell eines spürbar: Schritt für Schritt können Bürgerinnen und Bürger in Richtung Normalität zurückkehren. „Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass wir keine neuen Infektionswellen riskieren dürfen. Abstand zu halten, wo notwendig Masken zu tragen, sich umsichtig und verantwortungsvoll zu verhalten, sollte weiterhin selbstverständlich sein. Und auch, sich für Mitbürgerinnen und Mitbürger einzusetzen, die in der aktuellen Situation nach wie vor unsere Unterstützung brauchen. Der oft stille Einsatz und das Engagement so vieler ‚Sindelfinger Alltagshelden‘ während der vergangenen Wochen ist da ein großartiges Vorbild,“ sagt Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.

Mit der Aktion „Alltagshelden“ hatten die Stadt Sindelfingen, die evangelische Gesamtkirchengemeinde und die Bürgerstiftung Sindelfingen Ende April dazu aufgerufen, Heldinnen und Helden des Corona-Alltags an die Stadtverwaltung zu melden. „Wir wollen ihren Einsatz würdigen und zeigen, welche tollen, großen und kleinen Helfer-Geschichten in Sindelfingen zu finden sind,“ so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.

Dr. Joachim Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Sindelfingen, ergänzt: „Auch wenn jetzt viele Lockerungen im Corona-Alltag möglich geworden sind, rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger auf sich weiter gerade für ältere Menschen einzusetzen, die sich im Alltag mit der aktuellen Situation schwer tun. Die Beispiele für spontane oder nachhaltige Hilfsbereitschaft, die wir bei der dritten Kürung unserer Alltagshelden ausgewählt haben, zeigen eindrucksvoll wie dies geschehen kann.“

Stellvertretend für Personen, die sich in der Corona-Krise besonders engagieren, würdigen die Stadt Sindelfingen, die evangelische Gesamtkirchengemeinde und die Bürgerstiftung Sindelfingen in dieser Woche die Alltagshelden:

Ralf Möbius

…der jeweils einem Teil der Pflegerinnen und Pfleger des Pflegeheims Haus an der Schwippe zu Ostern bzw. Pfingsten ein Mittagessen spendiert hat. Unterstützt wurde er dabei vom Restaurant Waldhorn.

Jasminka Meier

… die Horst Aichele bereits seit über 16 Jahren im Alltag unterstützt und – nachdem Herr Aichele während der Corona-Krise einige Zeit im Krankenhaus verbringen musste und dort keinen Besuch empfangen konnte – täglich kleine Aufmunterungen zukommen ließ.

Wolfgang Weinhardt

…der Beratung für sehbehinderte Mitbürgerinnen und Mitbürger anbietet und sich tatkräftig für ihre Belange einsetzt. Auch während der Corona-Hochphase war Herr Weinhardt rund um die Uhr für Bürgerinnen und Bürger mit Augenerkrankungen erreichbar, beantwortete Fragen und vermittelte darüber hinaus Einkaufshilfen.

Saikshvly Maher und Umut Mehmet Celik

…die sich bei der Sindelfinger Initiative „Helfen statt Hamstern“ engagieren. Beide sind 16 Jahre alt und haben tatkräftig dabei unterstützt, Dankesaktionen zu organisieren und zu ermöglichen. So haben sie beispielsweise Stoffspenden zum Nähen von Masken verteilt oder Care-Pakete für Trucker gepackt und ausgegeben – und das neben dem Homeschooling-Alltag.

Jens Junginger, geschäftsführender Pfarrer der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde: „In den vielfältig kleinen, unscheinbaren Hilfsaktivitäten kommt ein Solidaritätsbewusstsein zum Ausdruck, das aus der Tiefe kommt. Darüber können wir froh sein. Es ist ermutigend und Antrieb für uns alle. Danke allen, die so beherzt Hand anlegen.“

„Als Oberbürgermeister macht es mich sehr stolz, dass wir in Sindelfingen so zusammenhalten. Unsere Alltagshelden können natürlich nur stellvertretend für eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern stehen, die sich in den vergangenen Wochen Außergewöhnliches geleistet haben – Ihnen allen gilt mein Dank.

Ich danke auch den Sindelfingerinnen und Sindelfingern, die ihre Vorschläge eingereicht haben“, sagt Oberbürgermeister Dr. Vöhringer.

Vorschläge können auch weiterhin per Mail an alltagshelden@sindelfingen.de, per Post an Stadtverwaltung Sindelfingen, Rathausplatz 1, 71063 Sindelfingen oder telefonisch über die Corona-Hotline der Stadt Sindelfingen eingereicht werden. Bitte fügen Sie Ihrem Vorschlag den Namen der Alltagsheldin oder des Alltagshelden, eine Begründung sowie Ihre Kontaktdaten bei. Eine Auswahl der Einsendungen wird in regelmäßigen Abständen veröffentlicht.

Weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen – Stadt geht weitere Schritte bei Öffnung im Sportbetrieb, erste Angebote in Jugendhäusern

Mit Anpassung der Rechtsgrundlage des Landes sind weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen möglich. Die Stadt setzt diese zügig um, um ihren Einwohnerinnen und Einwohnern einen weiteren Schritt in Richtung Normalität zu ermöglichen. Damit öffnen ab dem 3. Juni die städtischen Indoor-Sportanlagen für den Trainingsbetrieb. Bereits ab dem 2. Juni öffnet das Sindelfinger Freibad für Schwimmkurse und Schwimmunterricht sowie Vereine, auch Bolzplätze können dann wieder genutzt werden. Im Jugendhaus Nord und dem „Das Süd“ gibt es ab dem 2. Juni erste Angebote für Jugendliche.

Mit Anpassung der Rechtsgrundlage des Landes werden auch in Sindelfingen weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen möglich. „Ich freue mich, dass die Sindelfinger Mitbürgerinnen und Mitbürger nach den wochenlangen Einschränkungen damit ein weiteres Stück Alltag zurückbekommen. Trotz der erfreulichen Lockerungen dürfen wir keine neue Infektionswelle riskieren und müssen uns an die gebotenen Hygiene- und Abstandsregeln halten,“ so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.

Sindelfinger Indoor-Sportanlagen und -Sportstätten öffnen ab 3. Juni

Ab dem 3. Juni werden die städtischen Indoor-Sportanlagen in Sindelfingen für den Trainings- und Übungsbetrieb unter Auflagen wieder öffnen. Damit können die Sindelfinger Vereine auch wieder in geschlossenen Räumen trainieren. Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen können ab dem 2. Juni ihre Mitglieder wieder begrüßen. „Mit den weiteren Lockerungen wird das Training in Indoor-Sportanlagen – auch in Fitnessstudios oder Tanzschulen – wieder möglich. Das ist eine gute Nachricht für unsere sportbegeisterten Sindelfingerinnen und Sindelfinger, die damit einen weiteren Schritt in Richtung eines regulären Trainingsbetriebs gehen können,“ so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.

So muss in den städtischen Sportanlagen und Sportstätten laut Landesrecht während der gesamten Trainings- und Übungseinheiten durchgängig ein Abstand von mindestens eineinhalb Metern zwischen sämtlichen anwesenden Personen eingehalten werden; die zulässigen Teilnehmerzahlen bemessen sich an der verfügbaren Trainingsfläche: Diese muss mindestens 40m² pro Person betragen, wenn sich die Sportlerinnen und Sportler beim Training durch den Raum bewegen, mindestens 10m² pro Person, wenn an festen Geräten oder auf eigenen Matten trainiert wird.

Christian Keipert, Leiter des Amtes für Sport und Bäder: „Auf Basis der Neuregelungen haben wir unsere Betriebsordnung für die städtischen Sportanlagen und Sportstätten aktualisiert, daran können sich die Vereine orientieren. Wir bitten darum, jede Trainings- und Übungsmaßnahme in den städtischen Anlagen im Vorfeld mit dem Sport- und Bäderamt abzustimmen.“

Die Vereine wurden bereits in einem Schreiben über die Öffnungen informiert, die Informationen finden Bürgerinnen und Bürger zeitnah auch auf der städtischen Homepage unter www.sindelfingen.de/corona_sportanlagen

Sindelfinger Freibad öffnet schrittweise

Bereits ab dem 2. Juni kann das Sindelfinger Freibad wieder für Schwimmkurse und Schwimmunterricht, das Training von Vereinen und die Vorbereitung auf das Sportabitur genutzt werden. Für die Kurse ist eine Anmeldung beim Badezentrum erforderlich. Und auch darüber hinaus ist die Stadt gewappnet, wenn das Land rechtlich sein Go gibt: „Viele Sindelfingerinnen und Sindelfinger und auch viele Gäste sind begeisterte Schwimmer. Sie haben schon lange einer Wiedereröffnung der Bäder entgegengefiebert. Natürlich hat der Infektionsschutz auch in Sindelfingen oberste Priorität. Aber unter Berücksichtigung aller notwendigen Infektionsschutz- und Hygienevorgaben war es uns immer wichtig den Sindelfingerinnen und Sindelfingern so schnell wie möglich ihre Einrichtungen wieder zurückzugeben, sobald dies rechtlich zugelassen ist. Daher haben wir uns auch schon seit Wochen auf die Wiedereröffnung des Freibades vorbereitet und wir können jetzt damit den Sindelfinger Vereinen und Schwimmkursteilnehmerinnen und -teilnehmern bereits ab dem 2. Juni ermöglichen, das Freibad wieder zu besuchen. Wir bereiten auch parallel die Öffnung für alle vor – da ist der 8. Juni von Seiten des Landes angekündigt, dafür fehlt allerdings noch die rechtliche Grundlage. Dafür setzten wir derzeit bereits ein System zum Online-Ticketverkauf auf. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Badezentrums, die hier mit großem Aufwand und großer Energie die Öffnung der Bäder vorbereitet haben,“ so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.

Schwimmkurse werden ab 31. Mai auf der Webseite des Badezentrums unter www.badezentrum.de angeboten.

Öffnung städtischer Freizeitsportanlagen ebenfalls ab 2. Juni

Auch Bolzplätze, Basketballspielfelder und Volleyballfelder können ab dem 2. Juni wieder öffnen – mit konkreten Nutzungsvorgaben möchte die Stadt das Infektionsrisiko möglichst gering halten: Die zulässige Personenzahl pro Freizeitsportplatz ist begrenzt, auf die Plätze dürfen nur gesunde Personen. Darüber hinaus muss der Mindestabstand von 1,5m eingehalten werden.

Hartmut Knoch, Leiter des Amts für Grün und Umwelt: „An den Freizeitsportplätzen werden kon-krete Vorgaben zur Nutzung angebracht. Diesen kann die zulässige Personenzahl pro Platz ent-nommen werden. Zudem werden die Reinigungsintervalle entsprechend angepasst.“

Alle städtischen Freizeitsportanlagen können zu ihren jeweils regulären Öffnungszeiten genutzt werden. Die Anlagen an Schulen stehen ausschließlich am Wochenende und in den Ferien zur Verfügung.

Ab 2. Juni erste Angebote im Jungendhaus Nord und dem „Das Süd“

Ebenfalls ab dem 2. Juni können junge Sindelfingerinnen und Sindelfinger erste Angebote im Jugendhaus Nord und dem „Das Süd“ wahrnehmen. „Gerade für unsere jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger waren und sind die aktuellen Einschränkungen hart: Kaum soziale Kontakte oder Freizeitangebote, und das in einer Phase des Lebens, in der man doch so vieles erleben will. Ich freue mich deshalb darüber, dass der Stadtjugendring die ersten Häuser öffnet“, sagt Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.

Neben den genannten Lockerungen städtischer Einrichtungen hat das Land mit Anpassung seiner Rechtsgrundlage auch für weitere Lockerungen den Weg bereitet: So sind ab dem 1. Juni öffentliche Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen – etwa Theater und Konzerte – wieder möglich, sofern es feste Sitzplätze gibt. Ab dem 2. Juni können zum Beispiel Bars und Kneipen unter Hygienevorgaben wieder Gäste empfangen, in ihren bestuhlten Außenbereichen sogar schon ab dem 30. Mai.

Eine Zusammenstellung aktueller Informationen ist auf der städtischen Webseite unter www.sindelfingen.de/corona zu finden. Auf www.sindelfingenhaeltzusammen.de werden verschiedene Angebote und Initiativen vorgestellt.

Die Corona-Verordnung des Landes finden sie auf der Webseite der Landesregierung www.baden-wuerttemberg.de

Die Stadt Sindelfingen hat eine Hotline eingerichtet, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr allgemeine Fragen zum Thema Corona in Sindelfingen beantworten. Sie ist erreichbar unter folgenden drei Nummern: 07031 / 94-611 oder 94-618 oder 94-621.

Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an die Corona-Hotline des Landkreises Böblingen. Die Hotline ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 07031 / 663 3500 erreichbar.

In Sindelfingen ist die Zentrale Corona-Ambulanz in Betrieb gegangen. Sie ist von Montag bis Sonntag, an 7 Tagen die Woche, geöffnet. Die Terminvergabe erfolgt über den Hausarzt bzw. am Wochenende über den Notfalldienst. An Wochenenden, wenn die Hausärzte telefonisch nicht erreichbar sind, wenden sich die Patienten an die Notfallpraxen in den Krankenhäusern bzw. die Nummer 116 117. Von dort kann ebenfalls die Weiterleitung an die Corona-Ambulanz erfolgen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten

–     des Landratsamts Böblingen – www.lrabb.de

–     des Robert Koch Instituts – www.rki.de/covid-19

–     des Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg – www.gesundheitsamt-bw.de

–     des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg –

www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de

–     des Bundesministeriums für Gesundheit – www.zusammengegencorona.de

–     der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung –

www.infektionsschutz.de/coronavirus/