Corona-Lagebericht 27. November 2020 – Stadt plant Sonderaktionen zur Unterstützung der Händler

Um das lokale Sindelfinger Gewerbe in der Corona-Zeit zu unterstützen, plant die Stadt Sonderaktionen zur Unterstützung der Händler.

„Anlässlich der Einführung unseres Stadtgutscheins planen wir aktuell eine attraktive Sonderaktion mit der wir die Sindelfinger Einzelhändler in dieser schwierigen Zeit unterstützen möchten“, so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer. „Wir planen momentan auch das Thema Parken in der Innenstadt in der Zeit des Weihnachtsgeschäfts durch eine Erleichterung der Parkgebühren attraktiver zu machen.“

Weitere Details gibt die Stadt in der kommenden Woche bekannt.

Der wöchentliche Corona-Lagebericht zeigt die Entwicklung des Infektionsgeschehens in Sindelfingen.

Aktuelle Infiziertenzahlen (26. November 2020, Stand 21:00Uhr)

In Sindelfingen sind aktuell 129 Personen infiziert. Darüber hinaus ist bei 114 Personen die Mindestabsonderungsfrist bereits abgelaufen, sind jedoch noch nicht gesund gemeldet*

Registrierte Gesamtinfektionen seit Beginn der Pandemie: 1240, davon wieder genesen 984, davon verstorben 13.

*Hintergrund: Die Quarantäne von Infizierten dauert 10 Tage, die Personen müssen jedoch mindestens 48 Stunden symptomfrei sein (und dies melden) bevor die Quarantäne aufgehoben wird. Halten Symptome an, wird die Quarantäne verlängert.

Quarantänebedingte Schließungen im Bereich Bildung und Betreuung

Um eine mögliche Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, trifft die Stadt Sindelfingen im Falle der Notwendigkeit Infektionsschutzmaßnahmen in Schulen und KiTas. Betroffene Familien werden von der jeweiligen Institution direkt informiert.

Aktuell sind in Sindelfingen neun Gruppen in sechs KiTas und 12 Klassen in sieben Schulen unter Quarantäne gestellt. Zudem sind 13 Schüler aus drei Schulen von einer Teilquarantäne betroffen.

Wintertannen auf dem Grünen Platz: Bürgerinnen und Bürger herzlich zum Baumschmücken eingeladen

Weihnachtlicher Glanz für die Sindelfinger Mitte: Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, kreativ zu werden und rund 150 Tannen auf dem Grünen Platz und umliegenden Bereichen in der Innenstadt zu schmücken. Basierend auf Ideen aus der Bürgerschaft plant die Arbeitsgemeinschaft Grüner Platz zudem weitere Maßnahmen zur Platzgestaltung und -bespielung.




Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer, Sabine Duffner von der ARGE Grüner Platz und Citymanager Jan Gaiser schmücken bei schönstem Winterwetter den ersten Baum.

Zu den großen Weihnachtsbäumen auf dem Marktplatz und dem Wettbachplatz gesellen sich in diesem Jahr weitere 150 Wintertannen aus dem Sindelfinger Stadtwald, die in den kommenden Wochen den Grünen Platz, den Wettbachplatz und die umliegende Innenstadt zieren. „Ich freue mich sehr über diese Aktion unserer ‚Arbeitsgemeinschaft Grüner Platz‘, die in dieser etwas anderen Adventszeit Vorweihnachtsstimmung in unsere Innenstadt einziehen lässt – und an der sich alle Sindelfingerinnen und Sindelfinger beteiligen können: Sie alle sind herzlich eingeladen, sich eine der vielen Tannen auszusuchen und weihnachtlich zu schmücken, sei es mit Kugeln, Zapfen oder selbstgebastelten Kleinigkeiten,“ so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer. „Ich freue mich schon jetzt auf kreativ gestaltete Bäumchen, die den Bürgerinnen und Bürgern gerade in diesen schwierigen Zeiten einen besinnlichen Innenstadtbesuch bescheren.“

Sabine Duffner, die als Mitglied der ARGE Grüner Platz, die Idee des gemeinschaftlichen Tannenschmückens hatte, ist begeistert: „Ich freue mich sehr darüber, dass wir mit unserem Weihnachtsbaumkonzept auf dem Grünen Platz einen vorweihnachtlichen Akzent für unsere Innenstadt setzen können. Die ARGE Grüner Platz wünscht sich, dass sich viele kleine und große Mitbürgerinnen und Mitbürger beim Baumschmücken beteiligen. Ein herzliches Dankeschön für die Ideenumsetzung an Herrn Gaiser vom City Marketing und an Frau Hemme vom Amt für Grün und Umwelt der Stadtverwaltung Sindelfingen.“

An der Aktion beteiligen sich auch Gewerbetreibende aus der Sindelfinger Mitte sowie KiTas und Grundschulen in Sindelfingen. Bürgerinnen und Bürger können sich ihren Baum selbst auswählen und schmücken, wichtige Hinweise und Spielregeln zur Aktion sind unter www.sindelfingen.de/gruenerplatz zusammengestellt.

Alle Schmückerinnen und Schmücker sind herzlich eingeladen ihr Meisterwerk per Foto zu dokumentieren und an presse@sindelfingen.de zu senden. In sozialen Medien können die Bilder mit dem Hashtag #sindelfingendekoriert gepostet werden.

Weitere Projekte auf dem Grünen Platz geplant

Basierend auf Ideen, die Bürgerinnen und Bürger u. a. bei einer Beteiligungsveranstaltung im Sommer und über ein Online-Ideenformular einbringen konnten, plant die Arbeitsgemeinschaft Grüner Platz gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus der Stadtgesellschaft derzeit weitere Projekte für den Platz. Dazu gehören eine Foto-Ausstellung ab dem 8. Dezember am Demokratie-Container anlässlich des Tags der Menschenrechte oder eine Graffiti-Aktion für die angrenzende Wand des Postgebäudes im Frühjahr. Auch Begrünungselemente sollen ergänzt werden: „Über den vergangenen Sommer konnten wir Erfahrungen und viele Ideen dazu sammeln, wie wir den bisherigen Gestaltungsrahmen erweitern und verbessern können, gleichzeitig aber genug Raum für Veranstaltungen lassen. So planen wir in der ARGE beispielsweise eine Ergänzung von Grünelementen an der Grenze zum Postparkplatz und wollen gemeinschaftlich weitere Begrünungsmaßnahmen angehen“, sagt Jan Gaiser. Für die Begrünung des ehemaligen Volksbankareals mit mobilen Pflanzkübeln hatte die Stadtverwaltung zuletzt auch die Zusage für eine Förderung des Bundes erhalten.

Für Rückfragen steht Jan Gaiser, Citymanager und Leiter der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Grüner Platz unter 07031 688 42–22 bzw. per Mail an jan.gaiser@sindelfingen.org zur Verfügung.

Stadt Sindelfingen testet den Einsatz von mobilen Luftreinigungsgeräten an Schulen als Ergänzung der Corona-Maßnahmen

Die Stadt Sindelfingen testet den Einsatz von mobilen Luftreinigungsgeräten in Klassenzimmern. Der Test soll fachlich begleitet werden.

Im Rahmen einer Abfrage der 17 Sindelfinger Schulen in städtischer Trägerschaft, konnte erfreulicherweise festgestellt werden, dass der Großteil der rund 550 Klassen- und Aufenthaltsräumen in den Sindelfinger Schulen gut belüftbar ist. Einige wenige Räume benötigen bauliche Nachbesserungen, die derzeit umgesetzt werden.

Trotz dieses erfreulichen Ergebnisses, plant die Stadt einen Test mit mobilen Luftreinigungsgeräten, um zu eruieren, ob in Räumen, die weniger gut belüftet werden können, noch bessere Ergebnisse erzielt werden können.

„Die aktuelle Infektionslage und die damit verbundenen Maßnahmen sind für uns alle schwierig. Dennoch ist unser aller Ziel, dass wir dauerhaft den Unterricht sicherstellen möchten. Oberste Priorität hat dabei für uns die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen. Die Schülerinnen und Schüler müssen dafür zahlreiche Vorgaben einhalten, doch auch als Stadt versuchen wir zu unterstützen wo es geht: Deshalb treiben wir die Digitalisierung der Schulen voran und unterstützen beim Thema Hygiene. Wir wissen, dass die Belüftung entscheidend ist und bessern bei den Fenstern nach, dort wo es notwendig ist. Ergänzend zum Lüften möchten wir auch mobile Luftreinigungsgeräte testen“, so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.

„In einem Test mit fachlicher Begleitung wollen wir prüfen, ob wir die Luftqualität in weniger gut belüftbaren Klassenzimmern mit mobilen Luftreinigungsgeräten nachhaltig verbessern können. Zudem wollen wir Schülern und Lehrern mit CO2-Messgeräten ein Werkzeug an die Hand geben, um ein besseres Gefühl für den Lüftungsbedarf in den Klassenzimmern zu bekommen.“

„Wir haben vor an drei Sindelfinger Schulen je ein mobiles Luftreinigungsgerät unterschiedlicher Hersteller zu testen. Die Testphase soll fachlich begleitet werden, hierzu stehen wir bereits in Kontakt zu möglichen Partnern. Darüber hinaus möchten wir den Sindelfinger Schulen insgesamt 60 CO2-Messgeräte zur Verfügung stellen, die dort dann in verschiedenen Klassenzimmern zum Einsatz kommen sollen“, so Erster Bürgermeister Christian Gangl.

Die CO2-Messgeräte sollen für alle 17 Sindelfinger Schulen beschafft werden, hier sind zunächst 60 Geräte vorgesehen, die im Wechsel in den einzelnen Klassenräumen genutzt werden können. Weitere Informationen werden im kommenden Ausschuss für Bildung und Betreuung am Donnerstag, den 26. November bekanntgegeben.

Sindelfingen erhält eigenen „Stadtgutschein“ Wirtschaftsförderung (WSG) und City-Marketing etablieren ein neues attraktives Gutscheinsystem für die Gesamtstadt

Der neue „Sindelfinger Stadtgutschein“ steht ab jetzt zur Verfügung. Gewerbetreibende der Gesamtstadt Sindelfingen, also auch der Teilorte Maichingen und Darmsheim, können Akzeptanzstellen werden. Der Stadtgutschein ist digital und unkompliziert erhältlich. Er kann mit dem gewünschten Betrag aufgeladen und anschließend bei allen Teilnehmern am Stadtgutschein-System eingelöst werden. Sindelfinger Gewerbetreibende sind gefragt, sich nun im Gutscheinnetzwerk zu registrieren.

„2020 ist insbesondere auch für Handel und Gewerbe ein schwieriges Jahr. Umso wichtiger, dass wir gemeinsam Ideen entwickeln, die unser lokales Gewerbe auch über die Corona-Zeit hinaus stärken. Mit dem Sindelfinger Stadtgutschein gibt es nun, pünktlich zum Weihnachtsfest, ein tolles Präsent. Und erstmals gibt es damit auch einen Stadtgutschein, der bequem von Zuhause aus digital bestellt werden kann. Ich freue mich, wenn Sie mit diesem Sindelfinger Geschenk Ihren Liebsten eine Freude bereiten. Und ich wünsche mir, dass zukünftig noch viele weitere Händlerinnen und Händler im gesamten Stadtgebiet mitmachen“, so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.


„Wir haben eine moderne digitale Lösung zur Stärkung unserer örtlichen Geschäftswelt geschaffen. Jeder teilnehmende Betrieb profitiert von unseren Werbemaßnahmen und von der Sichtbarkeit auf der Online-Plattform www.sindelfingen-bringts.de, einem der Vertriebspunkte des Gutscheins. Die Akzeptanzstellen tragen keine laufenden Kosten, lediglich eine geringe Bearbeitungsgebühr von 2,9 Prozent bei eingelösten Gutscheinen. Diese Gebühr übernimmt die WSG für die ersten 30 registrierten Gewerbetreibenden bis Ende Juli 2021“, erläutert WSG-Geschäftsführer Sascha Dorday einige der Vorteile für die Gewerbetreibenden.


Der Stadtgutschein hält Kaufkraft in Sindelfingen
Gutscheine gehören zu den beliebtesten Geschenken – gerade in der Weihnachtszeit tragen sie zum Umsatz der Gewerbetreibenden bei. Außerdem stärkt der Stadtgutschein als steuerfreier Sachbezug die lokale Geschäftswelt: Ortsansässige Arbeitgeber können über den Gutschein ihren Beschäftigten jeden Monat bis zu 44 Euro steuer- und abgabenfrei auszahlen. Dadurch lässt sich der Umsatz des Stadtgutscheins zusätzlich erhöhen und er hält die Kaufkraft in der Stadt.
City-Manager Jan Gaiser erklärt den Unterschied zum bisherigen „City-Gutschein“: „Durch die Ausweitung auf die Gesamtstadt ist der Stadtgutschein noch attraktiver. Bisher gab es den City-Gutschein für die Innenstadt – mit festen Beträgen und nur in Papierform. Der neue Stadtgutschein ist einfach zu handhaben und kann mit Beträgen von 10 bis 200 Euro aufgeladen werden. Jeder Gutschein ist mit einem individuellen Code hinterlegt, den der Händler, Dienstleister oder Gastronom einfach per App oder Webbrowser akzeptiert und so den entsprechenden Betrag verbucht. Jetzt geht es darum, das Netzwerk lebendig zu machen. Wir möchten allen Gewerbetreibenden ans Herz legen, sich bei uns als Akzeptanzstelle zu registrieren.“


Der neue Stadtgutschein ist auch als Scheckkarte erhältlich
Der Stadtgutschein steht ab sofort auf www.sindelfingen-bringts.de/stadtgutschein zum Ausdrucken zur Verfügung. Als Scheckkarte kann man ihn bei zwei Ausgabestellen kaufen: bei der Kreissparkasse am Marktplatz sowie bei der Volksbank in der Mercedesstraße. Der bisherige City-Gutschein wird ab sofort nicht mehr vertrieben. Alle bisher erworbenen City-Gutscheine behalten ihre Gültigkeit und können in den nächsten drei Jahren noch wie gewohnt eingelöst werden.
Gewerbetreibende, die am kostenfreien Sindelfinger Stadtgutscheinsystem teilnehmen wollen, tragen sich einfach in das Kontaktformular ein:
sindelfingen-bringts.de/stadtgutschein/akzeptanzstelle-werden/

Ansprechpartnerin für weitere Fragen ist Jasmin Schwarz, Tel. 07031 6884244, Mail: jasmin.schwarz@sindelfingen.org

Corona-Lagebericht 20. November 2020 Entwicklung des Infektionsgeschehens weiterhin kritisch

Der wöchentliche Corona-Lagebericht zeigt die Entwicklung des Infektionsgeschehens in Sindelfingen.

Aktuelle Infiziertenzahlen (20. November 2020, Stand 7:00Uhr)

In Sindelfingen sind aktuell 142 Personen infiziert. Darüber hinaus ist bei 106 Personen die Mindestabsonderungsfrist bereits abgelaufen, sind jedoch noch nicht gesund gemeldet*

Registrierte Gesamtinfektionen seit Beginn der Pandemie: 1143, davon wieder genesen 882, davon verstorben 13.

*Hintergrund: Die Quarantäne von Infizierten dauert 10 Tage, die Personen müssen jedoch mindestens 48 Stunden symptomfrei sein (und dies melden) bevor die Quarantäne aufgehoben wird. Halten Symptome an, wird die Quarantäne verlängert.

Quarantänebedingte Schließungen im Bereich Bildung und Betreuung

Um eine mögliche Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, trifft die Stadt Sindelfingen im Falle der Notwendigkeit Infektionsschutzmaßnahmen in Schulen und KiTas. Betroffene Familien werden von der jeweiligen Institution direkt informiert.

Aktuell sind in Sindelfingen die folgenden KiTa-Gruppen unter Quarantäne gestellt:

Kindertagesstätte Betroffene Gruppe
Kita Klostergarten Bärengruppe
Kita Goldberg Drachengruppe
Kita Stelle Roter Berg Eichhörnchen
Kita Baumgartenstraße Fröschegruppe
Kita Feldbergstraße 2 Kita-Gruppen, 1 Krippegruppe
Kita Liegnitzer Weg Korallengruppe
Kita Grünäcker Windvögel, Regenbogenfische

Seit dieser Woche werden entsprechend der neuen Bewertungsstrategie des Gesundheitsamts Kontakte innerhalb von Schulklassen im Bereich der weiterführenden Schulen individuell beurteilt und Quarantänemaßnahmen ausschließlich für Kontaktpersonen ergriffen. Aktuell sind in Sindelfingen 78 Schüler aus fünf Schulen von dieser Teilquarantäne betroffen.

Sindelfingen verbessert an Schulen Rahmenbedingungen für digitalen Unterricht – Erste Lieferung digitaler Endgeräte im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms an Sindelfinger Schulen

Die ersten digitalen Endgeräte des „Sofortausstattungsprogramms“ im Rahmen des „DigitalPakt Schule“ wurden an Sindelfinger Schulen in städtischer Trägerschaft geliefert. Oberbürgermeister Bernd Vöhringer nahm stellvertretend zusammen mit Schulleiterin Diemut Rebmann 81 iPads an der Gemeinschaftsschule Goldberg in Empfang.

Diemut Rebmann, Schulleiterin der Gemeinschaftsschule Goldberg, Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer und Roland Narr, einer der operativen Leiter des Krisenstabs und Leiter des Amts für Bildung und Betreuung der Stadt Sindelfingen, bei der Übergabe der Tablets an der Gemeinschaftsschule Goldberg.

Um gerade in der aktuellen Pandemielage die Rahmenbedingungen für digitalen Fernunterricht zu verbessern, werden mittels Förderung durch den Bund und das Land in einem „Sofortausstattungsprogramm“ im Rahmen des „DigitalPakt Schule“, den Schulen mobile Endgeräte zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler, die im persönlichen Umfeld keinen Zugriff auf digitale Endgeräte haben, mittels Leihgeräten problemlos an digitalem Unterricht teilnehmen können. Von den insgesamt für ganz Baden-Württemberg zur Verfügung gestellten 130 Mio. € hat die Stadt Sindelfingen insgesamt rund 611.000 € für die 16 Sindelfinger Schulen in städtischer Trägerschaft und für den Schulverband Goldberg-Gymnasium erhalten.

Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer: „Gerade mit Blick auf die aktuelle Corona-Lage sind wir als Stadt natürlich dankbar für das Sofortausstattungsprogramm im Rahmen des „DigitalPakt Schule“. Insgesamt konnten wir von den Fördermitteln ca. 1.000 digitale Endgeräte anschaffen, die nun in den kommenden Tagen an unsere Schulen ausgeliefert werden. Die Schulen werden die Geräte vor allem jenen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stellen, die zu Hause nicht auf entsprechende Alternativen zugreifen können. Soziale Ungleichgewichte beim Fernunterricht sollen damit effektiv ausgeglichen werden. Ich danke auch dem Gemeinderat für die Entscheidung, die Verwaltung mit der Inanspruchnahme der bereitgestellten Fördermittel zu beauftragen.“

Diemut Rebmann, Schulleiterin der Gemeinschaftsschule Goldberg: „Besonders freut uns, dass mit den gelieferten iPads nun viele Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, auch von zu Hause aus richtig am Fernunterricht teilnehmen zu können. Die Geräte geben uns als Schule eben jene Flexibilität des Homeschoolings, die während dieser Pandemie von uns erwartet wird. Und auch nach einem hoffentlich baldigen Ende der Pandemie werden sie dazu beitragen, unseren Unterricht noch digitaler gestalten zu können.“

Eindämmung des Corona-Virus – Stadt verstärkt Kontrollen an Skateranlage

Um die Einhaltung geltender Regelungen zur Eindämmung des Corona-Virus sicherzustellen, intensiviert die Stadtverwaltung die Kontrollen an der Skateranlage neben dem Sindelfinger Glaspalast.

„Es ist verständlich, dass es die Sindelfingerinnen und Sindelfinger an diesen aktuell noch so sonnigen Herbsttagen nach draußen zieht – wir beobachten, dass die Skateranlage am Glaspalast dabei ein beliebtes Ziel für junge Menschen und Familien ist.
Wir ringen darum, den Sindelfingerinnen und Sindelfingern im ‚Lockdown light‘ unter Einhaltung aller geltenden Regelungen so viel Freiheit und Freizeitaktivitäten wie möglich zu erhalten – das ist aber nur möglich, wenn wir uns alle konsequent an die geltenden Abstandsregelungen halten, unsere Masken tragen und unsere Kontakte insgesamt auf ein Minimum reduzieren.

Mit Blick auf die hohen Nutzerzahlen der Anlage und die weiterhin angespannte Infektionslage wollen wir sicherstellen, dass die Besucherinnen und Besucher die zur Eindämmung des Corona-Virus notwendigen Maßnahmen einhalten. Bei der Betreuung unterstützen die Mobile Jugendarbeit sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Sindelfinger Badezentrum, das momentan geschlossen bleiben muss. Für diesen engagierten Einsatz möchte ich mich bereits jetzt bei den Kolleginnen und Kollegen bedanken!“, sagt Rainer Just, einer der operativen Leiter des Krisenstabs. Kontrolliert wird täglich bis 17 Uhr, dann wird die Anlage geschlossen.

Eindämmung des Corona-Virus – städtisches Ordnungsamt kontrolliert verstärkt Einhaltung geltender Regelungen

Das Infektionsgeschehen in Sindelfingen entwickelt sich weiterhin dynamisch. Um die Einhaltung geltender Regelungen zur Eindämmung des Corona-Virus sicherzustellen, intensiviert das städtische Ordnungsamt die Kontrollen im Stadtgebiet.

„Uns ist bewusst, dass der erneute ‚Lockdown light‘ und die damit verbundenen Einschränkungen für viele schwierig sind, nur zu gerne möchten wir zur Normalität zurückkehren. Aber: Die Lage ist weiterhin ernst – sogar ernster als noch im Frühjahr – und uns allen muss daran gelegen sein, das Infektionsgeschehen einzudämmen und gerade Risikogruppen zu schützen. Das funktioniert aber nur, wenn wir uns alle konsequent an die geltenden Regelungen halten, unsere Masken tragen, Kontakte reduzieren und Abstand halten. Mit Blick auf die weiterhin angespannte Situation wird das Ordnungsamt die Einhaltung der Regelungen, insbesondere auch der Maskenpflicht, verstärkt kontrollieren – etwa im ÖPNV und generell dort, wo es schnell zu Ansammlungen kommen kann,“ sagt Roland Narr, einer der operativen Leiter des Krisenstabs der Stadtverwaltung. Für den Fall, dass den Aufforderungen des Ordnungsamts nicht nachgekommen wird, können auch Bußgelder fällig werden.
 
„Unser aller Ziel ist es, dass elementare Bereiche, wie beispielsweise unsere Schulen, auch weiterhin geöffnet bleiben können. Neben den Hygieneregelungen vor Ort im Unterricht, ist auch der Schülerverkehr ein Ort an dem viele Kinder und Jugendliche zusammentreffen. Wir hatten daher an den Landkreis appelliert zusätzliche Fahrten im Schulbusverkehr anzubieten um die Situation in den Bussen zu entzerren und sind froh, dass der Landkreis diese Verstärkerfahrten nun einsetzt. Unser Ordnungsdienst wird zudem in den kommenden Wochen die Einhaltung der Maskenpflicht in den Bussen vermehrt kontrollieren“, so Narr weiter.